Zucchini-Becherkuchen

Zugegeben, wenn ich den Zucchinikuchen auftische, verrate ich zunächst niemanden, dass hier Zucchini drinnen sind. 🙂 Denn „Zucchini im Kuchen“ klingt für die meisten zu gesund und würde somit in die Schublade „schmeckt nicht gut“ geschoben werden. Völlig zu unrecht! Es handelt sich um einen sehr saftigen Kuchen, dem niemand widerstehen kann. Also rann an die Rührschüssel und probiert ihn aus!

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 2 Becher Zucker (je nach Vorliebe kann auch weniger verwendet werden)
  • 1 Pkg. Vanillinzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Becher Öl
  • 2 Becher Dinkelvollkornmehl fein
  • 1 Becher Kärntner Hadnmehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 Becher geriebene Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln)
  • 2 Becher fein geraspelte Zucchini

Den Backofen auf 180 Grad (Heißluft) vorheizen.

Die Eier mit Zucker, Vanillinzucker und Zimt schaumig rühren. Danach das Öl langsam unterrühren. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und den Nüssen vermischen und dann vorsichtig unter die Masse heben. Zuletzt die Zucchini hinzufügen. Sollte der Teig zu fest sein, kann etwas Wasser dazugegeben werden.

Die Masse auf ein Blech streichen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen. (Vorsicht: die Backzeit kann je nach Backform etwas kürzer oder länger sein!)

Den ausgekühlten Kuchen mit Marillenmarmelade bestreichen. Danach mit Zartbitterschokolade glasieren und mit Mandelblätter bestreuen.

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

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Khorasanlaibchen

Wir haben eine sommerliche Rezeptidee von Eva erhalten. Mit unserem Khorasanmehl hat sie leckere Laibchen gezaubert und uns gleich ein Foto davon geschickt. Ich habe die Khorasanlaibchen nachgekocht und war begeistert!

Zutaten:

    • 250 g Khorasanmehl
    • 250 g Topfen
    • 1 Becher Sauerrahm
    • 1 Ei
    • 3 EL geriebener Parmesan
    • 2 Stk. Knoblauchzehen (in einer Knoblauchpresse gepresst)
    • frische gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Bohnenkraut, Oregano, …)
    • Salz und Pfeffer
    • etwas Öl für die Pfanne
    • 1 Becher Sauerrahm für den Dip

Für die Laibchen alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren, bis eine recht feste Masse entsteht. Mit den Händen kleine Laibchen formen (das gelingt leichter, wenn man die Hände immer wieder mit Wasser befeuchtet).

In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und die Laibchen darin beidseitig goldbraun braten. Eva hat die Laibchen mit Zucchiniblüten noch verfeinert.

Dazu reicht man einen Sauerrahm-Dip: einfach einen Becher Sauerrahm in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit essbaren Blüten aus dem Garten garnieren.

Tipp: Da bei uns am Hof im Sommer immer sehr viel zu tun ist, koch ich oft in der Früh das Essen vor. Die Laibchen sind dafür ideal. Ich koche die Laibchen im Dampfgarrer. Die ausgekühlten Laibchen werden dann im Kühlschrank kalt gestellt. Zu Mittag brate ich sie in einer Pfanne zusammen mit frischem Gemüse aus dem Garten heraus. Und fertig ist das herrlich leichte Mittagessen!

Marillenknödel mit Khorasanmehl

Die Marillenknödel schmecken mit Khorasanmehl besonders gut, denn es hat einen nussig, süßlichen Geschmack. Je nach Saison kann man die Knödel auch mit Zwetschken zubereiten.

Zutaten:

    • 500 g Erdäpfel
    • 150 g Khorasanmehl
    • 30 g Butter
    • 1 Ei
    • Salz
    • entkernte Marillen

Für die gerösteten Brösel:

    • 60 g Butter
    • 80 g Brösel

Die Erdäpfel waschen und in Wasser kochen. Die gekochten Erdäpfel noch heiß rasch schälen und gut zerdrücken. Mehl, Butter, das Ei und eine Prise Salz hinzufügen und zu einem Teig verarbeiten. Mit dem Teig eine Rolle formen und diese in gleich große Stücke schneiden. In die entkernten Marillen einen kleinen Würfelzucker geben. Auf jedes Teigstück eine Marille legen und vorsichtig Knödel formen. In einem großen Topf Salzwasser aufkochen. Die Knödel in das Wasser einlegen und zugedeckt 5 Minuten langsam kochen.

Für die gerösteten Brösel Butter in einer Pfanne schmelzen und die Brösel darin rösten. Danach die Knödel in die Pfanne legen und in den Bröseln wälzen. Vor dem Servieren mit Staubzucker und eventuell mit Zimt bestreuen. Je nach Geschmack können die Knödel noch mit zerlassener Butter verfeinert werden.

Tipp: Die Knödel können auch in einem Dampfgarer zubereitet werden.

Gutes Gelingen!

Heidelbeerkuchen

Die ersten Beeren können bereits geerntet werden. Am Besten schmecken sie ja direkt nach dem Pflücken mit etwas Schlag und einer Kugel Vanilleeis. Um aber länger etwas davon zu haben, mache ich mit einem Teil der Beeren immer Marmelade. Den Rest verwende ich für einen leckeren Kuchen. Hier mein Rezept:

Zutaten:

    • 200 g Dinkelvollkornmehl fein
    • 100 g Hadnmehl
    • 200 g Zucker
    • 5 Eier
    • 1/8 l Sonnenblumenöl
    • 1/8 l Milch
    • 1 Pkg. Backpulver und evtl. einen gestrichenen Teelöffel Natron
    • 300 g Schwarzbeeren/Heidelbeeren

Zunächst den Backofen mit Heißluft auf 180 Grad vorheizen.

Die Eier trennen und aus dem Eiklar Schnee schlagen. Dotter und Zucker sehr schaumig rühren. Danach das Öl langsam einfließen lassen. Mehl mit Backpulver und Natron gut vermischen und anschließend abwechselnd mit der Milch in die Masse rühren. Zum Schluss den Schnee vorsichtig unterheben.

Eine Obstkuchenform befetten und bemehlen. Die Masse in der Form verstreichen und die Beeren darauf verteilen. Im Backofen ca. 20 Minuten backen.

Tipp: Der Kuchen lässt sich mit allen beliebigen Beeren (z.B. Ribisel oder Himbeeren) zubereiten.

Viel Spaß beim Backen!

Rhabarberkuchen

An verregneten Tagen macht das Backen gleich noch mehr Spaß. Diesmal möchte ich den Rhabarber aus dem Garten verwenden, der wie jedes Jahr plötzlich im Überfluss vorhanden ist.

Zutaten:

    • 4 Eier
    • 70 g Dinkelvollkornmehl (fein)
    • 70 g Zucker

Für den Rhabarberbelag:

    • 5 Blätter Gelatine
    • 700 g Rhabarber
    • 1 Vanilleschote
    • 1oo g Zucker
    • 100 ml Apfelsaft

Zuerst für den Belag Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Rhabarber putzen und schräg in kleine Stücke schneiden. Danach die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Zucker, Apfelsaft sowie die Vanilleschote und das Mark aufkochen. Rhabarber zugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Die Gelatine ausdrücken und im Rhabarberkompott auflösen. In einer Schüssel auskühlen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Für den Biskuit Eier und Zucker sehr schaumig rühren. Danach das Mehl unterheben und den Teig in eine befettete und bemehlte Springform füllen. Bei 180 Grad im Ofen 10-15 Minuten backen und anschließend aus der Form lösen und auskühlen lassen.

Zum Schluss den Ring wieder um den Kuchen setzen. Rhabarber auf dem Biskuit verteilen und im Kühlschrank für ca. 2 Stunden kalt stellen.

Gutes Gelingen!

Frühlingskräutersuppe mit Khorasanmehl

An einem Gründonnerstag muss nicht immer Spinat auf den Tisch kommen. Heute stelle ich euch eine leichte Frühlingskräutersuppe mit Khorasanweizenmehl vor. Das Beste dabei: bei dieser Suppe verbringt man mehr Zeit in der Natur beim Kräutersammeln als hinter dem Herd! 🙂

Zutaten:

  • 40 g Butter
  • 2 Stk. Jungzwiebeln
  • 60 g Khorasanmehl
  • 1 l Wasser
  • Salz und Pfeffer
  • Frühlingskräuter/Wildkräuter: Löwenzahn, Spitzwegerich, Sauerampfer, Gänseblümchen, Gundelrebe, Kresse, Schafgarbe, Brennnesseln, Giersch, Liebstöckel, Bärlauch, Schnittknoblauch, Schnittlauch, …
  • 50 g Schlagobers
  • Zum Garnieren: Blüten, Schnittlauch

Zunächst die Butter erhitzen. In der Zwischenzeit den Jungzwiebel halbringelig schneiden. Den Jungzwiebel und das Mehl in der Butter aufschäumen lassen, glattrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Wasser ablöschen und 15 Minuten zart köcheln lassen, zwischendurch umrühren.

Die gesammelten Kräuter waschen und klein schneiden. Zur Suppe geben und kurz aufkochen lassen. Den Schlagobers einrühren und die Suppe mit dem Mixstab pürieren.

Die Suppe anrichten und mit Blüten und Schnittlauch garnieren – das Auge isst ja schließlich auch mit. Dazu reiche ich frisch gebackene Dinkelweckerln mit Buttermilch (das Rezept findest du auch im Blog). Besonders Eilige greifen einfach zu unseren Dinkelkräckern.

So schmeckt der Gründonnerstag! 🙂

Dinkelweckerln mit Buttermilch

Diese Dinkelweckerln gehören zu meinen Lieblingsrezepten, denn sie sind besonders saftig und locker. Sie schmecken ausgezeichnet als Frühstücksweckerln, zu einer Suppe oder zu einem knackigen Salat.

Zutaten:

  • 500 g Dinkelvollkornmehl (universal)
  • 2 EL Leinsamen
  • 2 TL Salz
  • 20 g Germ
  • 2 EL Öl
  • 30 g Butter
  • 250 g Buttermilch
  • 110 g Milch

Alle Zutaten zu einem Germteig verarbeiten und mit einem Tuch zugedeckt eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 210 Grad (Heißluft) vorheizen.

Den Teig zu runden Weckerln formen (ich mache immer 12 Stück). Die Weckerln mit Wasser besprühen und je nach Belieben mit Sesam, Mohn, Leinsamen, Haferflocken, u.ä. bestreuen.

Danach die Weckerln noch einmal kurz gehen lassen und ca. 15 Minuten backen.