Bauernbrot (mit Sauerteig)

Diesmal stelle ich ein Rezept für ein Bauernbrot mit Sauerteig vor. Dabei verzichte ich komplett auf den Zusatz von Hefe. Die lange Teigführung macht das Brot besonders bekömmlich.

Vorteig:

  • 5 dag Sauerteig
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 10 dag Roggenvollkornmehl

Zutaten:

  • 80 dag Roggenvollkornmehl
  • 10 dag Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Fenchel (geschrotet)
  • 800 ml lauwarmes Wasser

Der Anteil an Dinkel-/Roggenvollkornmehl kann je nach Belieben variiert werden.

Für den Vorteig den Sauerteig mit Wasser und Roggenvollkornmehl gut verrühren. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag den Vorteig mit allen Zutaten verkneten. Danach den Teig mit etwas Mehl bestreuen, mit einem Tuch zudecken und für ca. 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig zu einem Brotlaib formen und mit dem Schluss nach unten in einen mit Roggenmehl bemehlten Brotkorb legen. Zugedeckt an einem warmen Ort nochmals eine gute Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 230 Grad vorheizen.

Den Teig aus dem Brotkorb auf ein Backblech stürzen, mit Wasser besprühen, mit einem Messer die Brotteigoberfläche etwas einschneiden (oder falls vorhanden, mit einer Schablone das entsprechende Muster eindrücken) und schnell in den Backofen einschießen. Nach 15 Minuten die Ofentemperatur auf 180 Grad reduzieren und weitere 45 Minuten backen.

Gutes Gelingen!

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Blechkuchen mit Hadnmehl

Heute stelle ich euch einen saftigen Blechkuchen mit reinem Hadnmehl vor. Er kann in kleine mundgerechte Stücke geschnitten oder als größere Kuchenstücke zum Sonntagskaffee mit etwas Schlag gereicht werden.

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 15 dag Zucker
  • 15 dag Butter
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 15 dag geriebene Nüsse (Walnüsse oder Mandeln)
  • 4 cl Rum
  • 4 cl Milch
  • 15 dag Hadnmehl
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • ein Glas Preiselbeermarmelade

Den Backofen auf 180 Grad (Heißluft) vorheizen. Ein Backblech einfetten und bemehlen. Ich nehme immer meine Obstkuchenform, so hat der Kuchen auch einen schönen Rand.

Zunächst die Eier trennen und das Eiklar zu Schnee schlagen. Den Dotter mit dem Zucker, der Butter und dem Vanillezucker schaumig rühren. Danach die Nüsse, den Rum sowie die Milch in die Masse rühren. Den Schnee mit einem Schneebesen unterheben. Zum Schluss noch das Hadnmehl mit dem Backpulver vermischen und alles vorsichtig verrühren.

Die Masse auf das Backblech streichen und im Backofen ca. 15 min. backen. (Achtung: Beim ersten Versuch immer wieder eine Probe mit dem Zahnstocher machen. Je nach Backform kann die Backzeit natürlich unterschiedlich sein).

Danach den Teig auskühlen lassen, mit reichlich Preiselbeermarmelade bestreichen und mit geriebenen Nüssen bestreuen.

Tipp: Den Kuchen kann man schon am Vortag zubereiten. In einer Aufbewahrungsbox zieht die Marmelade über Nacht gut ein und der Kuchen wird noch saftiger!

Haferflockensuppe

An kalten Wintertagen gibt es doch nichts Besseres als ein gutes, warmes Süppchen. Die schmackhafte Haferflockensuppe ist schnell gemacht, wärmt und tut dem Magen gut. Das perfekte Abendessen also für gesundheitsbewusste Feinschmecker.

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Karotten
  • etwas Öl
  • 4 EL Nackthaferflocken
  • Salz, Pfeffer, Kräuter

Den Zwiebel würfelig schneiden und in einem Suppentopf mit etwas Öl glasig dünsten. Inzwischen die Karotten grob reiben und zusammen mit den Nackthaferflocken zum Zwiebel in den Suppentopf geben. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Ich nehme immer meine Kräuter aus dem Garten (frisch oder getrocknet). Am Besten schmeckt mir in dieser Suppe Liebstöckel und Bohnenkraut. Zum Schluss mit 1,5 Liter Wasser aufgießen und ca. 20 min. köcheln lassen.

Tipp: Die Suppe kann gekühlt gelagert ein paar Tage genossen werden.

Gutes Gelingen!

Energiekekse

Heute verrate ich euch das Rezept für unsere beliebten Energiekekse! Die schmackhaften Kekse sind nicht nur eine wertvolle Alternative zu Schokolade & Co. sondern liefern auch nährstoffreiche Energie zwischendurch.

Die Energiekekse sind ganz schnell zubereitet – man kommt sogar ohne Mixer oder Küchenmaschine aus. In einer Vorratsdose sind sie kühl gelagert gut ein paar Wochen haltbar und somit jederzeit griffbereit: zum Nachmittagskaffee, für den Überraschungsbesuch, als Energieschub im Büro, zum Naschen für die Kleinen, wenn der Heißhunger ruft, als Belohnung beim Gipfelkreuz, zur Motivation beim Schifahren oder einfach so, weil sie soooo lecker schmecken! 🙂

Zutaten:

  • 125 g Butter
  • 2 Eier
  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 120 g Vollrohrzucker
  • 100 g Nackthaferflocken
  • 50 g Kürbiskerne
  • 100 g getrocknete Canberras

Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Die Eier mit einer Gabel verquirlen, zur Butter geben und verrühren. Die restlichen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Dann alles mit einem Löffel zu einem klebrigen Teig verrühren.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech mit einem Esslöffel kleine Plätzchen setzen. Die Masse reicht für rund 25 Stück. Im Backofen ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Gutes Gelingen!

Overnight Oats

Hast du dir dieses Jahr auch vorgenommen, den Tag mit einem ausgewogenen Frühstück zu beginnen? Aber irgendwie kommt es immer so, dass du lieber noch etwas länger liegen bleibst und dir dann doch keine Zeit mehr für die Zubereitung der wichtigsten Mahlzeit des Tages bleibt?

Mit diesem Rezept kannst du in der Früh entspannt länger schlafen, denn die Overnight Oats bereitest du – wie der Name schon verrät – schon am Vorabend zu. Dafür benötigst du nicht einmal 5 Minuten. In der Früh brauchst du nur noch dein Glas öffnen und genießen. Und wenn du es ganz eilig hast, nimmst du dein Frühstück einfach mit ins Büro.

Für die Overnight Oats nehme ich als Grundrezept bewusst nur Zutaten, die regional verfügbar sind bzw. die wir großteils selbst am Hof ernten. Je nach Vorliebe und Geschmack kann man das Müsli aber zum Beispiel mit frischen Früchten der Saison, Bananen, Datteln, Feigen, Mandelmus, Kokosflocken usw. noch verfeinern und abwechslungsreich variieren.

Zutaten:

  • 60 g Nackthaferflocken
  • 100-150 g Milch oder Dinkelmilch
  • 2 EL Joghurt
  • 1 Apfel
  • Walnüsse
  • evtl. etwas Honig

Am Vorabend den Apfel fein aufreiben und die Walnüsse knacken. Danach alle Zutaten in ein Schraubglas füllen und verrühren. Fertig! Deckel schließen, über Nacht kalt stellen und ab ins Bett!

Ich lasse mein Frühstück lieber in der Küche bei Zimmertemperatur stehen, ansonsten ist es mir persönlich in der Früh zu kalt. Die Toppings wie Datteln, Weinbeeren, Kokosflocken oder frische Früchte gebe ich in der Früh, je nachdem, auf was ich gerade Lust habe, dazu. Außerdem lässt sich das Müsli damit schön dekorieren – das Auge isst ja schließlich auch mit.

Lebkuchen

So wird der Klassiker unter den Weihnachtskeksen mit unserem Roggenvollkornmehl unwiderstehlich gut …

Zutaten:

  • 1/2 kg Honig
  • 25 dag Staubzucker
  • Lebkuchengewürz
  • 1/2 kg Roggenvollkornmehl
  • 1/2 kg Dinkelvollkornmehl
  • 4 Eier
  • 16 dag Butter
  • 1 EL Natron

Für den Teig den heißen Honig, Staubzucker und Lebkuchengewürz anrühren, anschließend abkühlen lassen. Danach die zerlassene Butter mit den restlichen Zutaten vermengen, zu einem Teig verkneten und 24 Stunden rasten lasten.

Den Teig ca. 5 mm dick ausrollen und mit beliebigen Formen ausstechen. Die Kekse mit einem Gemisch aus Ei und einem Schuss Milch bestreichen und im Backofen bei 170 Grad ca. 10 Minuten backen.

Die gebackenen Kekse können je nach Belieben mit Zuckerglasur oder ganz klassisch mit Mandeln bzw. Walnüssen verziert werden.

Butterkekse

Die Butterkekse schmecken sowohl mit Dinkelvollkornmehl als auch mit Khorosanweizenmehl extrem lecker.

Zutaten:

  • 30 dag Dinkelvollkornmehl oder Khorosanweizenmehl
  • 10 dag Zucker
  • 20 dag Butter
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 2 Dotter
  • 1 EL Rum oder Zitronenschale

Die Zutaten zu einem Teig verarbeiten und in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 mm dick ausrollen, mit diversen Formen ausstechen und auf ein Backblech legen. Im Backofen bei 160 Grad ca. 10 min. goldbraun backen.

Als Variation bestreichen wir den Boden mit leicht erwärmter Marmelade und setzen ein weiteres Keks darauf. Anschließend mit Schokoladeglasur und Nüssen verzieren. Die fertigen Kekse auf einem Backblech anordnen und abkühlen lassen. Tipp: ordnet man die Kekse in Reih und Glied, so werden bei Lücken heimliche Naschkatzen schnell ertappt! 🙂