Nuss-Dinkelbrot

Brotbacken kann ganz einfach und schnell gehen! Dieses Rezept ist für alle, die es eilig haben und dennoch nicht auf Genuss verzichten möchten. Das herzhafte Brot passt hervorragend zu Käse und Topfen. Naschkatzen streichen Butter und Honig drauf. Oder ihr habt es gern so einfach wie wir: ein Stück Brot mit einem Apfel.

Zutaten:

  • 500 g Dinkelvollkornmehl fein
  • 2 Pkg. Backpulver
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Kristallzucker
  • 60 g geriebene Nüsse (Wallnüsse, Haselnüsse oder Mandeln)
  • 100 g grob gehackte Walnüsse
  • 80 g Kürbiskerne
  • 600 g Buttermilch

Zunächst das Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine kneten. Der Teig bleibt relativ dickflüssig.

Eine Kastenform mit Butter einfetten und den Teig in die Form füllen. Im Backrohr ca. 60-70 Minuten backen.

Gutes Gelingen!

Hadnsterz

Nach den Feiertagen habe ich das üppige Essen und die vielen Kekse regelrecht satt. Dann habe ich am liebsten ein einfaches Gericht, das mir und meinem Körper gut tut. Der Hadnsterz ist schnell gemacht, gibt mir alles, was ich brauche und wärmt mich bei klirrender Kälte von innen.

Alles was ich dazu brauche ist Hadnmehl, Wasser und eine Prise Salz.

Zuerst nehme ich eine Tasse und messe darin das Hadnmehl ab. Eine Tasse (0,25 l) voll Hadnmehl ergibt Sterz für 2 Personen. Dann schütte ich das Mehl in einen Kochtopf um. Der Topf sollte nicht zu klein sein – ich nehme einen mittelgroßen Suppentopf. Nun muss man das Hadnmehl linden, das heißt, das Mehl wird bei mittlerer Hitze erhitzt. Dafür braucht man ein paar Minuten Geduld, denn das Mehl muss dabei ständig umgerührt werden, damit es nicht anbrennt.

In der Zwischenzeit messe ich in der Tasse die gleiche Menge Wasser ab und erhitze es im Wasserkocher. Danach füge ich eine Prise Salz hinzu. Sobald das Hadnmehl heiß geworden ist, schütte ich LANGSAM das aufgekochte Wasser zum Hadnmehl in den Kochtopf. Dies sollte unbedingt langsam erfolgen, denn das Mehl staubt ansonsten aus dem Kochtopf heraus. Dazwischen immer wieder mit einer Gabel oder einem Löffel umrühren und den Sterz auflockern. Zum Schluss den Sterz noch ein paar Minuten bei geringer Hitze dünsten. Fertig!

Den Hadnsterz isst man je nach Geschmack mit Kaffee, Getreidekaffee, Milch, Joghurt oder Buttermilch. Wer es lieber deftig hat, isst den Hadnsterz  mit geröstetem Speck und Knoblauch, einem Spiegelei und trinkt ein Bier dazu. So vielfältig kann also ein einfaches Rezept sein.

Kürbis-Muffins

Wir haben unsere Kürbisse geerntet! Also wird ab sofort allerhand damit gekocht und gebacken. Heute stelle ich euch ein tolles Rezept für Kürbis-Muffins mit Dinkelvollkornmehl vor.

Zutaten (für ca. 12 Stück):

  • 300 g Kürbisfleisch (Muskat oder Hokkaido)
  • 175 g Mehl
  • 150 g zerlassene Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Pkg. Vanillinzucker
  • 2 TL Backpulver
  • etwas Muskat, gemahlen

Den Kürbis schälen, entkernen und würfeln. Danach die Stückchen über Dampf oder im Wasser garen, bis das Kürbisfleisch weich ist. Anschließend den Kürbis mit einem Stabmixer pürieren.

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Jetzt die Eier in eine Schüssel schlagen und zusammen mit dem Zucker sowie dem Vanillinzucker schaumig rühren. Daraufhin die Butter langsam einfließen lassen. Nun mischst du den pürierten Kürbis dazu. In einer anderen Schüssel wird das Mehl mit dem Backpulver und dem gemahlenen Muskat vermengt und dann vorsichtig unter die Butter-Ei-Masse gerührt.

In die Vertiefungen des Muffin-Blechs bunte Papierformen legen oder das Blech einfetten. Der Teig wird schließlich mit einem Löffel in die Muffin-Formen gegeben und ca. 25 Minuten gebacken.

Ich habe die Kürbis-Muffins mit einer Zuckerglasur überzogen und mit Schokostreusel und gehackter Pistazie aufgeputzt. An dieser Stelle kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen … 🙂

Der perfekte Snack für die Halloween-Party!

Zucchini-Becherkuchen

Zugegeben, wenn ich den Zucchinikuchen auftische, verrate ich zunächst niemanden, dass hier Zucchini drinnen sind. 🙂 Denn „Zucchini im Kuchen“ klingt für die meisten zu gesund und würde somit in die Schublade „schmeckt nicht gut“ geschoben werden. Völlig zu unrecht! Es handelt sich um einen sehr saftigen Kuchen, dem niemand widerstehen kann. Also ran an die Rührschüssel und probiert ihn aus!

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 2 Becher Zucker (je nach Vorliebe kann auch weniger verwendet werden)
  • 1 Pkg. Vanillinzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Becher Öl
  • 2 Becher Dinkelvollkornmehl fein
  • 1 Becher Kärntner Hadnmehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 Becher geriebene Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln)
  • 2 Becher fein geraspelte Zucchini

Den Backofen auf 180 Grad (Heißluft) vorheizen.

Die Eier mit Zucker, Vanillinzucker und Zimt schaumig rühren. Danach das Öl langsam unterrühren. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und den Nüssen vermischen und dann vorsichtig unter die Masse heben. Zuletzt die Zucchini hinzufügen. Sollte der Teig zu fest sein, kann etwas Wasser dazugegeben werden.

Die Masse auf ein Blech streichen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen. (Vorsicht: die Backzeit kann je nach Backform etwas kürzer oder länger sein!)

Den ausgekühlten Kuchen mit Marillenmarmelade bestreichen. Danach mit Zartbitterschokolade glasieren und mit Mandelblätter bestreuen.

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Khorasanlaibchen

Wir haben eine sommerliche Rezeptidee von Eva erhalten. Mit unserem Khorasanmehl hat sie leckere Laibchen gezaubert und uns gleich ein Foto davon geschickt. Ich habe die Khorasanlaibchen nachgekocht und war begeistert!

Zutaten:

    • 250 g Khorasanmehl
    • 250 g Topfen
    • 1 Becher Sauerrahm
    • 1 Ei
    • 3 EL geriebener Parmesan
    • 2 Stk. Knoblauchzehen (in einer Knoblauchpresse gepresst)
    • frische gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Bohnenkraut, Oregano, …)
    • Salz und Pfeffer
    • etwas Öl für die Pfanne
    • 1 Becher Sauerrahm für den Dip

Für die Laibchen alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren, bis eine recht feste Masse entsteht. Mit den Händen kleine Laibchen formen (das gelingt leichter, wenn man die Hände immer wieder mit Wasser befeuchtet).

In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und die Laibchen darin beidseitig goldbraun braten. Eva hat die Laibchen mit Zucchiniblüten noch verfeinert.

Dazu reicht man einen Sauerrahm-Dip: einfach einen Becher Sauerrahm in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit essbaren Blüten aus dem Garten garnieren.

Tipp: Da bei uns am Hof im Sommer immer sehr viel zu tun ist, koche ich oft in der Früh das Essen vor. Die Laibchen sind dafür ideal. Ich koche die Laibchen im Dampfgarer. Die ausgekühlten Laibchen werden dann im Kühlschrank kalt gestellt. Zu Mittag brate ich sie in einer Pfanne zusammen mit frischem Gemüse aus dem Garten heraus. Und fertig ist das herrlich leichte Mittagessen!

Marillenknödel mit Khorasanmehl

Die Marillenknödel schmecken mit Khorasanmehl besonders gut, denn es hat einen nussig, süßlichen Geschmack. Je nach Saison kann man die Knödel auch mit Zwetschken zubereiten.

Zutaten:

    • 500 g Erdäpfel
    • 150 g Khorasanmehl
    • 30 g Butter
    • 1 Ei
    • Salz
    • entkernte Marillen

Für die gerösteten Brösel:

    • 60 g Butter
    • 80 g Brösel

Die Erdäpfel waschen und in Wasser kochen. Die gekochten Erdäpfel noch heiß rasch schälen und gut zerdrücken. Mehl, Butter, das Ei und eine Prise Salz hinzufügen und zu einem Teig verarbeiten. Mit dem Teig eine Rolle formen und diese in gleich große Stücke schneiden. In die entkernten Marillen einen kleinen Würfelzucker geben. Auf jedes Teigstück eine Marille legen und vorsichtig Knödel formen. In einem großen Topf Salzwasser aufkochen. Die Knödel in das Wasser einlegen und zugedeckt 5 Minuten langsam kochen.

Für die gerösteten Brösel Butter in einer Pfanne schmelzen und die Brösel darin rösten. Danach die Knödel in die Pfanne legen und in den Bröseln wälzen. Vor dem Servieren mit Staubzucker und eventuell mit Zimt bestreuen. Je nach Geschmack können die Knödel noch mit zerlassener Butter verfeinert werden.

Tipp: Die Knödel können auch in einem Dampfgarer zubereitet werden.

Gutes Gelingen!

Heidelbeerkuchen

Die ersten Beeren können bereits geerntet werden. Am Besten schmecken sie ja direkt nach dem Pflücken mit etwas Schlag und einer Kugel Vanilleeis. Um aber länger etwas davon zu haben, mache ich mit einem Teil der Beeren immer Marmelade. Den Rest verwende ich für einen leckeren Kuchen. Hier mein Rezept:

Zutaten:

    • 200 g Dinkelvollkornmehl fein
    • 100 g Hadnmehl
    • 200 g Zucker
    • 5 Eier
    • 1/8 l Sonnenblumenöl
    • 1/8 l Milch
    • 1 Pkg. Backpulver und evtl. einen gestrichenen Teelöffel Natron
    • 300 g Schwarzbeeren/Heidelbeeren

Zunächst den Backofen mit Heißluft auf 180 Grad vorheizen.

Die Eier trennen und aus dem Eiklar Schnee schlagen. Dotter und Zucker sehr schaumig rühren. Danach das Öl langsam einfließen lassen. Mehl mit Backpulver und Natron gut vermischen und anschließend abwechselnd mit der Milch in die Masse rühren. Zum Schluss den Schnee vorsichtig unterheben.

Eine Obstkuchenform befetten und bemehlen. Die Masse in der Form verstreichen und die Beeren darauf verteilen. Im Backofen ca. 20 Minuten backen.

Tipp: Der Kuchen lässt sich mit allen beliebigen Beeren (z.B. Ribisel oder Himbeeren) zubereiten.

Viel Spaß beim Backen!